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Vorsicht Antenne

Risiken des Mobilfunks

Vorsicht Antenne

Erfahrungsberichte

Erfahrungen mit Mobilfunkstrahlung aber auch Strahlung von DECT-Telefonen (drahtlose Telefone) und WLAN (drahtloses Netzwerk)


GĂŒnter Dolak
03.02.2008

Gestern besuchten Herr Zbornik von der Kreuzlinger BĂŒrgerinitiative und ich einen Landwirt im Thurgau, wo wir unmittelbar mit SchĂ€den durch Mobilfunk konfrontiert wurden. Auf dem Pachtland des Landwirtes wurde 1999 eine 15 m hohe Antenne errichtet. In den letzten 7 Jahren wurden 42 KĂ€lber mit grauem Star geboren, eines hatte nur 1 Auge. Hinweise auf Erbkrankheiten oder die berĂŒchtigte Bovine Virusdiarrhöe wurden nicht gefunden. Nur noch ein Drittel aller KĂ€lber wurde nach der Inbetriebnahme der Mobilfunkanlage gesund geboren. Blutungen, Husten, Durchfall, Abszesse, Gelenkbeschwerden und defekte Immunsysteme machten den KĂŒhen zu schaffen. Zudem gab es 4 Totgeburten und 3 Notschlachtungen. Die gemessene Strahlung auf der Weide betrug 0,6 Volt pro Meter = 1 Milliwatt pro Quadratmeter und im Stall 0,05 Volt pro Meter = 6,6 Mikrowatt pro Quadratmeter, also weit unterhalb des in der Schweiz erlaubten "Anlagegrenzwertes" von 6 Volt pro Meter = 100 Milliwatt pro Quadratmeter.

10 m von der Antenne entfernt nistete eine Schleiereule. Die nach Errichtung der Antenne geborenen 3 Schleiereulen verhungerten, die Mutter benahm sich sehr auffĂ€llig. Der weitere Nachwuchs kam tot zur Welt. Diese Ereignisse wurden per Video festgehalten und sie haben mich erschĂŒttert. Nach jahrelangem Seilziehen zwischen dem Landwirt und dem Mobilfunkbetreiber Orange wurde nun die Anlage trotz laufendem Vertrag abgebaut.

Wie so immer, das Kind muß zuerst in den Brunnen fallen. Wann hĂ€lt die Vernunft Einkehr bei den Verantwortlichen, damit die Ehrfurcht vor der Natur wieder zur Geltung kommt?

Bei einem weiteren Landwirt hat eine 200 m entfernte Mobilfunkanlage mit 6 Antennen, 2001 erstellt, dafĂŒr gesorgt, dass die normale durchschnittliche "Abortrate" von 2 bis 5% im Jahr 2004 auf 40% (!!) angestiegen ist. In den meisten FĂ€llen lösten sich die Nachgeburten nicht mehr von alleine ab und GelenkentzĂŒndungen (siehe oben) traten hĂ€ufiger auf. Inzwischen sind 32 tote KĂ€lber und 6 tote KĂŒhe zu verzeichnen. Der finanzielle Schaden beziffert sich auf 30.000 SFr. Auch die Familienmitglieder leiden inzwischen unter GelenkschĂ€den. Wenn nicht grundsĂ€tzlich eine Änderung eintritt, wird in der Zukunft eine große Prozeßwelle auf die Gerichte zukommen.


Marianne Buchmann

Kreuzstraße 6 . 85551 Kirchheim
Tel. 089/90199030

Kirchheim, 22. Juni 2007

  

Mobilfunk in Dubai - oder - es geht auch anders! - Teil 2

Die Pfingstferien verbrachten wir diesmal in einer Ferienwohnung an der Jumeirah Beach, im 37. Stock eines neu erbauten Hochhauses. Wie immer hatte ich mein MessgerĂ€t, das HF 35C von Gigahertz Solution, dabei. Ich fiel aus allen Wolken als ich die Werte auf dem MessgerĂ€t las, im Gang bei den Schlafzimmern ĂŒber 2.000 ”W/mÂČ, am Bett ca. 1.500 ”W/mÂČ! Bis zum Wohnzimmer, nach ca. 5 m war der Spuk vorbei.

Nun begann die Suche wo die Belastung her kam, seltsamerweise nicht von Außen, sondern von Innen. Gesucht, gefunden: wir hatten einen eigenen kleinen Mobilfunksender in der Wohnung! Das Teil sah aus wie ein etwas grĂ¶ĂŸerer Feuermelder, die StrahlungsintensitĂ€t war mit einem DECT Telefon vergleichbar.

Sofort sprach ich mit der dortigen Hausverwaltung und machte unmissverstĂ€ndlich klar, dass dieser Sender zu entfernen ist. Nach einigem Hin und Her kam ein Verantwortlicher von Etisalat (vergleichbar mit T-Mobile in Deutschland) und hörte sich meine Geschichte an. Auch meinte ich, man dĂŒrfe derartige Sender nicht in Wohnungen einbauen ohne die Bewohner darĂŒber vorher zu informieren, es gĂ€be Menschen die dadurch krank werden könnten und es dann schwer wĂŒrde die Ursache zu finden. Anders als unsere Mobilfunkbetreiber hörte sich der Mann interessiert meine Geschichte an und gab mir in allen Punkten Recht. Er versprach mir den Sender vom Netz zu nehmen, das funktioniere von einem Computer im Haus aus. Gesagt, getan, mein Sender war aus, am folgenden Tag kam nochmals ein Vertreter von Etisalat um zu ĂŒberprĂŒfen ob der Sender auch wirklich aus ist.

Anfangs war ich natĂŒrlich entsetzt, im nachhinein sehe ich die Geschichte ĂŒberaus positiv. In Dubai sind die Mobilfunksender im Freien in großer Höhe, auf geringe Strahlung eingestellt. Somit ist eine Grundversorgung Außen gewĂ€hrleistet, in InnenrĂ€umen ist keine nennenswerte Belastung zu messen. FĂŒr InnenrĂ€ume installiert Etisalat kostenlos diese Mikrosender, so bekommt jeder der dies möchte die Vollversorgung bis in die letzte Ecke der Wohnung oder des Hauses. Ansonsten hat man im Innenbereich keine nennenswerte Belastung. Das Handy funktioniert dann meist trotzdem, in einigen Wohnungen muss man ans Fenster gehen um zu telefonieren. Festnetz haben dort alle, DECT habe ich nur in Hotels entdeckt.

Ich nenne dieses System ein Strahlungsminimiertes Mobilfunkkonzept. Geringe Grundbelastung im Außenbereich, wie wir wissen benötigt ein Handy nur ca. 0,00265 ”W/mÂČ um optimal zu funktionieren, wer die Vollversorgung möchte, kann sich einen Mikrosender installieren lassen. Wenn Etisalat diese Sender kostenlos einbaut, dĂŒrfte der Preis dafĂŒr nicht zu hoch sein können.

Ich fordere hiermit alle Verantwortlichen auf, umzuschwenken und endlich einen fĂŒr alle akzeptablen Mobilfunk zu schaffen. Es kann doch nicht sein dass wir in Deutschland das nicht schaffen!!!

Mein Bericht darf veröffentlicht und weiterverbreitet werden.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Marianne Buchmann